Rede Bert Gedenk am 9.5.2026 Kriegsgräberstätte KZ Esterwegen

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde aus den Niederlanden und Deutschland hier in Esterwegen,
ich danke den Veranstaltern herzlich für das Vertrauen, heute an dieser Kriegsgräberstätte zu Ihnen reden zu dürfen.
Aber etwas hält mich zurück. An einem Ort wie diesem reden zu sollen ist nicht einfach, nicht selbstverständlich,
vielleicht sogar unmöglich. Denn dieser Ort gehört allein den in Faschismus und Krieg gequälten und ermordeten Menschen. Vielleicht ist darum Stille die angemessenere Reaktion auf diesen Ort und vergleichbare Orte. Ich meine damit
unser Schweigen über den unvorstellbaren Zivilisationsbruch, ausgegangen von deutschem Boden, durch deutsche
Männer und Frauen. Dieses unaussprechbare Leid und Verbrechen macht uns heute noch schweigen…
Aber auch dieses andere verbietet jedes allzu schnelle, eigenmächtige Wort: Die Täter waren keine Monster, sondern
Menschen wie du und ich. Menschen mit der Möglichkeit zum Guten wie zum Bösen. Können wir uns darum sicher
sein, wer wir damals gewesen wären? Von welchen Ideen, Absichten, Interessen, Ängsten und Mächten wir uns damals
hätten leiten lassen?
Diese Frage drängte sich mir persönlich zum ersten Mal auf, als ich mit 18 Jahren als Besucher an der Rampe im
Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau gestanden habe. Genau an der Stelle, wo ein studierter Arzt im weißem Unschuldskittel nach nüchternem Kalkül die einen sofort ins Gas und die noch „Nützlichen“ zur Arbeit geschickt hatte bis
auch sie ausgebeutet und vernichtet waren. Wo hätten wir damals gestanden? In Auschwitz erkannte ich: Wir dürfen
gerade auch uns selbst gegenüber nie ganz sicher sein! Der kultivierte Selbstzweifel kann uns schützen vor falscher
Selbstsicherheit und vor einem trügerischen Moralismus, der das Böse immer nur bei den anderen vermutet.
Zugleich weiß ich: das Leid und die Zahl der Entrechteten, Gequälten und Getöteten übersteigt auch heute noch mein
Fassungsvermögen. Ich denke, das geht uns allen so. Darüber aber nur zu schweigen, überließe den Freunden von
Menschverachtung und Krieg die Deutungshoheit. Das geht auch nicht…
Aber die Stille könnte uns Nachgeborenen vielleicht den nötigen Raum, die Zeit und auch die Empathie geben,
mitzufühlen mit den Opfern von damals. Und wenn es nur das Leid eines einzigen Geschundenen wäre, in dessen
Schuhen und Gefühlen wir „nur“ für einen Tag mal gingen…
Es würde uns vielleicht helfen, die Opfer so zu hören, dass sie uns alle in unserem Denken, Glauben und Tun nicht nur
betroffen machen, sondern immer neu bewegen, hinterfragen und verändern, nämlich dazu, bei allem, was wir sind,
tun oder lassen nur noch der Gerechtigkeit und dem Frieden zu dienen, auch und gerade denen gegenüber, die wir
nicht kennen oder mögen.
Wir leben in einer Zeit und in medialen Welten, in denen das schnelle Urteilen und Richten über andere bis zu ihrer
Zerstörung alltäglich geworden ist. Das politische Klima ist ebenso aufgeladen mit viel Moralismus, aber mit immer
weniger Moral, von den Niederungen bis in die Spitzen der Gesellschaft. Darum möchte ich zu Beginn dem Poeten
und Kabarettisten Hans Dieter Hüsch heute mehr Recht geben, denn je: „Es hat noch niemand den Hass aus der
Welt vertrieben, ohne ihn selbst zu besiegen.“
Dabei ist der Pazifismus – dass haben uns Menschen wie Jesu, Gandhi, Martin-Luther Kind oder auch Petra Kelly
gezeigt, weder etwas, dass die Mächtigen ernsthaft belächeln könnten, noch ist er eine bloße Gesinnung, die wir wie
eine Monstranz vor uns hertragen könnten. Der Pazifismus ist ein aktives, individuelles und kollektives Handeln, das
bereit ist, auch Leiden auf sich zu nehmen, damit Gewaltkreise durchbrochen und überwunden werden. So würden wir
die Geschundenen wohl wirklich ehren und ihnen zumindest einen Teil ihrer gewaltsam geraubten Würde zurückgeben.
Die Stille kann auch ein Kraftort sein. In der Stille dieses Ortes geben wir der Stimme der Opfer Macht über uns und
verzichten auf jede eigene Mächtigkeit. In der Stille hören wir vor allem ihre immer noch und immer wieder drängende
Frage an jeden Menschen dieser Welt: „Warum? Wie konnte das jemals geschehen?“
***
Viele Deutsche haben in den vergangenen Jahrzehnten durchaus die Stimme der Opfer gehört. Aber haben wir ihre
Stimme auch erhört? Haben wir ihre Frage zu unserer eigenen Lebensfrage und Lebensaufgabe gemacht? Ich frage
mich das jeden Tag persönlich, weil es mir hilft und guttut. Und den Menschen um mich herum vermutlich auch. „Nie
wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ Erinnerung an einem Ort wie diesem, kann ja nur heißen, die Leiden und die
Wahrheit der Opfer zu vergegenwärtigen, in der Hoffnung und Verheißung, dass sich auf diese Weise, und nur auf
diese Weise, Gleiches oder Ähnliches nicht wiederholt.
Das Schlimmste, was wir den Geschundenen darum antun können, und am Ende auch uns selbst, ist nicht nur das
Vergessen. Es gibt noch Schlimmeres! Es gibt die Verhöhnung der Opfer, ihre zweite, erneute Erniedrigung und
Vernichtung durch Leugnung oder auch nur Relativierung ihrer Leiden. Etwa durch die frevelhafte Forderung einer
„180-Grad-Wende in der deutschen Erinnerungskultur.“ (Der Name des eben Zitierten verdient nicht, an einem Ort wie
diesem ausgesprochen zu werden…) Seine Worte waren und sind eine schlau kalkulierte Steilvorlage für die billige
Entlastungskultur an so manchem deutschen Stammtisch, es müsse doch „endlich mal Schluss sein mit den alten
Geschichten!“ Und zugleich waren und sind diese Worte eine Einladung an zumeist jüngere Menschen, für die in den
letzten Jahren bundesweit zunehmenden Schmierereien, Zerstörungen und Sabotageversuche gegen eine verantwortliche Gedenkstättenarbeit.

Faschismus und Krieg als geschichtliche Episode verharmlost, will uns glauben machen, dadurch wieder in den Zustand
paradiesischer Unschuld gelangen zu können. Doch diese Tür ist und bleibt uns allen für immer verschlossen. Schuld
will nicht verdrängt, sondern angenommen werden, im Licht und in der ermutigenden Kraft einer uns allen
versprochenen Vergebung, damit wir überhaupt umkehren können und umkehren wollen vom Weg der Gewalt durch
Macht und Herrschaft über andere.
Wir Nachgeborenen in Deutschland müssen darum nicht von einem „Schuldkomplex“ reden, von dem wir durch
Erinnerungsverweigerung dann befreit werden müssten. Aber sehr wohl tragen wir in freier Würde und nicht als Bürde
eine besondere Verantwortung, im Hören auf die Opfer von Faschismus und Krieg aus der Geschichte zu lernen. Denn
wer den Schrei der Opfer nicht hört und erhört, ist praktisch dazu verflucht, die Gräueltaten der Geschichte zu
wiederholen, persönlich und als Gesellschaft, um dann heute nicht nur Millionen, sondern Milliarden von Menschen zu
zerstören, wenn nicht sogar das wunderbare Antlitz dieser Erde. Wir sind gerade auf dem besten Weg dahin! Auch
dadurch, dass unsere Regierung mit allen Atommächten und NATO-Staaten zusammen sich immer noch vehement
weigert, den internationalen, völkerrechtlich relevanten Atomwaffenverbotsvertrag endlich auch zu unterschreiben wie
mittlerweile 70 andere Staaten dieser Welt. Darum mahnen die Stimmen der Opfer uns Nachgeborene hier und heute
noch nachdrücklicher: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ Weil beide jeweils eine Seite derselben
schrecklichen Medaille sind! Das massenhafte Vernichten von Leben…
„Der Schoß aus dem das kroch, ist immer noch fruchtbar!“ schrieb Bert Brecht uns allen ins Gewissen. Der
„Schoß“, das ist der alte Ungeist des Menschen, Herr über alles und jeden sein zu wollen, sein Leben durch eigene
Macht und Überlegenheit mit Habgier und Gewalt sichern zu wollen, immer auf Kosten anderer, immer dazu bereit,
dafür jede Menschenseele und jedes Stück Natur gnadenlos ausbeuten und opfern zu dürfen. Entweder für den privaten
Vorteil oder den wirtschaftlichen Gewinn. „Der Mensch darf aber niemals und durch niemandem ein ‚Mittel zum
Zweck‘ werden. Er ist und bleibt ein reiner „Selbstzweck“!“, rufen uns die Opfer zu. Wo dieser heilige Grundsatz
durch Personen oder Institutionen missachtet wird, da hat sich der Zivilisationsbruch schon vollzogen und die Barbarei
beginnt, auch wenn noch kein Tropfen Blut geflossen ist!
Gegen diesen herrschsüchtigen, verzweckenden Ungeist hilft kein moralischer Appell, keine Belehrung. Nur die innere
und äußere Befreiung des Menschen, jedes Menschen, durch jenen anderen Geist, der dem Leben dient, dem Leben
aller, und dem Leben der Schwächeren zuerst. „Lasst Euch befreien von der herrschsüchtigen Macht zum freien
und fröhlichen Dienst aneinander!“ das rufen mir die Opfer von Unrecht und Gewalt zu, wenn ich sie in der Stille
suche. Sie rufen für unsere Freiheit, für unsere Gerechtigkeit, für unseren Frieden heute. Wird ihr Ruf von uns allen
aber erhört?
Ich frage dies, weil die Opfer mich auf eine noch weitere, stille Verhöhnung ihrer Würde aufmerksam gemacht haben.
Diese Verhöhnung ist nicht so offensichtlich, wie die von Rechtsaußen. Sie kommt vielmehr aus der sogenannten „Mitte
der Gesellschaft“, sogar aus der Mitte der offiziellen demokratischen Erinnerungskultur! Wenn sie im Ritual feierlich
vollzogen wird, aber unser Handeln nicht befruchtet und das Unrecht von damals sogar heute wiederholt.
Symptomatisch für diese Bigotterie steht für mich der 29. Januar 2025. Offizielle Gedenkstunde an die Opfer des Holocaust im Deutschen Bundestag in Berlin. Zum 80. Mal erinnerten sich damals die deutschen Parlamentarier an die
Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Gut! Könnte man meinen… Sogar ein Zeitzeuge wurde noch für die
Hauptrede gefunden. Doch direkt im Anschluss an die offizielle Gedenkstunde, noch am selben Tag, beschloss unser
Parlament einen Antrag für eine deutlich verschärfte Migrationspolitik: Umfassende Grenzkontrollen, weitreichende Zurückweisungen und die Ausweitung der Abschiebehaft. Mit den Stimmen aus dem bürgerlichen Lager und der AfD.
Danach hat es zwar eine politische Debatte über die Glaubwürdigkeit der zuvor behaupteten Brandmauer gegen
Rechtsaußen gegeben.
Aber all die Verfolgten und Vertriebenen der Nazidiktatur, die damals an jeder europäischen Grenze massenhaft und
konsequent abgewiesen und bewusst in ihr sicheres Verderben zurückgeschickt wurden, die haben mich etwas ganz
anderes gefragt: „Habt Ihr denn wirklich nichts, gar nichts aus unserer und eurer Geschichte gelernt, dass ihr heute
wieder, ohne eine wirklich bestehende Not, schutzsuchende Menschen mit demokratischer Mehrheit erneut
bedenkenlos abweist und in ihr Elend fallen lasst!? Und das nur zum eigenen Machterhalt, um im rechten Sumpf nach
Wählerstimmen zu fischen!? Ihr, die solches tut oder mit eurem Schweigen auch nur duldet, seid offensichtlich nicht
mehr zu retten!“
Ich höre auch die Stimmen der ermordeten Historiker, der kritischen und klugen unter ihnen. Sie sagen mir: „So dumm,
so gefährlich dumm, waren die Demokraten zu unserer Zeit in Weimar auch, und haben damit der braunen Vernichtungsmaschine Tür und Tor geöffnet! Die Maschine fiel nicht einfach vom Himmel! Sie wurde stark, weil die
Demokraten sich nicht wirklich um die sozialen und existentiellen Probleme und Nöte der Menschen gekümmert haben,
sondern letztlich nur um sich selbst!“
Ich erschrak nach diesen Worten und erkannte, wie nah wir dem Weimarer Demokratie-Elend heute wieder gekommen
sind! Das schon zur Gewohnheit gewordene demokratische Draufhauen auf die AfD ist nicht nur nutzlos und gefährlich,
weil es trotziges Mitleid für die Brandstifter erzeugt. Vor allem lenkt es – gewollt oder ungewollt – vom eigentlichen
Problem ab: Dem nun schon seit Jahrzehnten wachsendem Versagen der demokratischen Institutionen beim Aufbau
einer sozial gerechteren, ökologischen und friedlicheren Welt bei gleichzeitig rasant zunehmender Remilitarisierung.

In der Stille könnten wir die Opfer über unsere offizielle Erinnerungskultur darum ganz grundsätzlich sagen hören: „Wir
gehören Euch nicht! Auch und gerade nicht Euch Demokraten und Euren feierlichen Gedenkstunden! Wir Opfer
gehören allein uns selbst! Denn wir Opfer von Unrecht und Gewalt sind und bleiben auf ewig der schmerzende
und darin einzig heilsame Dorn im Fleische jedes politischen Systems und jedes menschlichen Gewissens, der
heilige Prüfstein, ob Ihr es mit der Stärkung des demokratischen Rechtes und der Gerechtigkeit wirklich ernst
meint oder trotz aller Betroffenheitsgesten im Grunde auch nur das Recht des Stärkeren liebt und lebt!“
Nur durch wahrhaftige Erhörung der Opfer von damals könnten wir noch lernen, dass die Grenzen zwischen dem lauten
und dem leisen Faschismus fließend sind. Beiden gegenüber kann darum im Namen der Opfer nur gelten: „Nie
wieder!“
***
Und was gegenüber dem Faschismus gilt, das gilt heute auch für den Krieg. Was werden uns die Millionen Kriegstoten
und Verstümmelten auf allen Seiten der Fronten damals heute wohl sagen, wenn sie hörten, dass ausgerechnet die
deutsche Bundesregierung unser ganzes Land gerade erklärtermaßen wieder „kriegstüchtig“ macht? Mit hunderten
Milliarden an Steuergeld, als sogenanntes „Sondervermögen“ getarnt, und ist doch nichts anderes als die hoff
nungslose Total-Verschuldung unserer Kinder und Kindeskinder! Am Parlament vorbei sich selbst genehmigt! Noch
dazu gegen das ausdrückliche Friedensgebot unseres Grundgesetzes! Die Opfer selbst (!) haben dieses
Friedensgebot 1949 unseren Verfassungsvätern und -müttern direkt in die Feder diktiert, unmissverständlich, für alle
Zeiten, für alle Menschen und Institutionen unseres Landes, gleich im ersten, obersten Satz: „Im Bewußtsein seiner
Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem
vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner
verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“
„Dem Frieden der Welt zu dienen“?!, fragen mich die Kriegsopfer heute. „Aufrüstung für Eure Sicherheit!?“…, „Und
warum steht dann schon seit 1990 in euren NATO-Richtlinien nicht nur etwas von Bündnis- und Landesverteidigung,
sondern ebenso das Ziel, eure Militärmacht einzusetzen zur weltweiten Sicherung der Rohstoffe für eure Wirtschaft?
Das gleiche Ziel von Politik, Wirtschaft und Militär wie bei uns damals!!!…Wie könnt Ihr das auch nur dulden als De
mokraten? Wie könnt Ihr die demokratisch gewählten aber grundgesetzfeindlichen Parteien, die das zu verantworten
haben, überhaupt noch wählen? Wie sieht Euer Widerstand dagegen aus? Und bedenkt bitte auch die unvorstellbaren
Kosten dieser Militarisierung! Sie werden Euren ohnehin schon wankenden Sozialstaat gänzlich demontieren! Wir
haben damals zu spät erkannt, dass soziale Verelendung und Krieg zur Bereicherung der Reichen sich gegenseitig
verstärken und selbsternannte „Retter“ auf den Plan rufen, die dann alles restlos verderben! Darum sagt Euren Mächti
gen“, rufen uns die Opfer heute zu: „Ihr könnt Eure Globalisierung nicht durch Militärgewalt gewinnen! Ihr werdet alles
verlieren! Ihr könnt die Welt aber durch faire Verträge auf Augenhöhe friedlich gestalten. Nur Verträge machen, dass
wir Menschen uns vertragen!“
Das alles könnten wir in der Stille der Opfer hören und erhören. Darum ist es gut, aber noch lange nicht ausreichend,
heute mit den Opfern von Faschismus und Krieg damals wie heute zu rufen: „Nie wieder Faschismus! Nie wieder
Krieg!“
Wirksamer noch als die bloße Verneinung ist eine positive Kraft und Vision, die uns alle zusammen verbindet, stärkt
und wehrhaft aber gewaltfrei immer neu in Bewegung setzt. Die Vision einer Welt, in der – das „Lamm“ auf dem Thron der Welt sitz und nicht mehr die Wölfe – wo Kriegsdienstverweigerung keine Ausnahme mehr ist, sondern eine liebgewordene und wachsende
Gewohnheit, bis wir alle den Krieg verlernt haben, – eine Welt, in der jeder Mensch in Würde lebt, – alle Menschen gleiche Rechte haben, – das Gemeinwohl aller über dem Profit der Wenigen steht, – in der Ressourcen fair geteilt, – und die Belastungsgrenzen des Planten täglich geachtet werden.

Mögen wir die Stille mit den Opfern immer wieder neu als Ort erleben, ihre befreiende Wahrheit und Kraft zu tanken
und diese Kraft persönlich wie gesellschaftlich zu leben – ohne aber ständig zu fragen, ob wir damit Erfolg haben. Das
lähmt nur! Mit dem Anfang anfangen, zusammen, jeden Tag neu, weil es einfach Sinn macht und unsere Würde
streichelt – das behütet uns vor Resignation! Das beflügelt den gerechten Frieden für uns alle!

Ich danke Ihnen und Euch für die Geduld und Aufmerksamkeit!